Mechern

Die heutige Kirche steht über den Fundamenten einer bedeutenden gallo-römischen Villa, von der sich Mosaike und Wandmalereien erhalten haben (Die Funde sind verteilt auf die Museen in Trier und Saarbrücken). Von den römischen Ruinen ist auch der Ortsname abzuleiten – maceria = Mauer (vgl.: Grevenmacher, Auersmacher usw.).
1220 erste Urkundliche Erwähnung als Macheren im Güterverzeichnis der Trierer Abtei St. Maximin.
1430 Belehnung der Herren von Esch durch die Grafen von Saarbrücken mit Fremersdorf und Mechern.
1581 überlassen die Saarbrücker Grafen den Ort dem Herzogtum Lothringen. Mechern fällt damit 1661 an Frankreich, wo es zum Wiener Kongress verbleibt.
1911-17 Bau der Bahnlinie Merzig-Metz mit Talbrücke bei Mechern
1974 Eingemeindung nach Merzig im Zuge der Gebietsreform

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