Mitlosheim

Bis zur kommunalen Neugliederung durch die Gebiets- und Verwaltungsreform im Jahre 1974 gehörte die bis dahin eigenständige Gemeinde Mitlosheim zum Amt Weiskirchen, dessen erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1030 durch eine Schenkungsurkunde der Markgräfin Judith von Lothringen an die Benediktinerabtei St. Eucharius (der späteren Benediktinerabtei St. Matthias in Trier) erfolgte. Bis zum Jahr 1794 stand Weiskirchen unter der Herrschaft des Klosters St. Matthias. Dann wurde es von französischen Revolutionstruppen besetzt. 1814 übernahmen die Preußen bis 1918 die Herrschaft. Der Weimarer Republik folgte 1933-1945 das „Dritte Reich“. In den Nachkriegsjahren bis zur Wiedervereinigung des Saarlandes mit der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1957 lag Weiskirchen in der französischen Besatzungszone bzw. ab 1947 im autonomen Saarstaat. Durch die Gebietsreform von 1974 wurde Mitlosheim ab diesem Zeitpunkt Ortsteil der Gemeinde Losheim am See.

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