Britten

Britten liegt im äußersten Norden des Saarlandes im Naturpark Saar-Hunsrück am Fuße des Schwarzwälder Hochwaldes nordwestlich von Losheim am See. Am Ort vorbei verläuft die Bundesstraße 268, durch den Ort führt die Eichenlaubstraße.

Der Ort ist wahrscheinlich eine Gründung der Kelten. Im Flurteil „Steinchen“ Richtung Saarhölzbach wurden Überreste eines Ringwalls und einer Wohnstätte aus keltisch-römischer Zeit entdeckt; nach der von Hauptlehrer Otto Schuster 1936 verfassten Dorfchronik soll die erste Ansiedlung auf Brittener Bann jedoch entweder in „Wenigbritten“ (Bereich Girtenmühle Richtung Bergen) oder in der „Palz“ gelegen haben. Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1228, als das Kloster Mettlach Besitztümer im Ort hatte. Der Ortsname soll sich aus der altdeutschen Flurbezeichnung „kipreita“ oder „breida“ (Feldfläche, Gewann) ableiten.

Politisch gehörte Britten bis 1794 zum Kurfürstentum Trier, anschließend bis 1815 zum revolutionären bzw. napoleonischen Frankreich. Durch Beschluss des Wiener Kongresses kam das Dorf zu Preußen und verblieb dort bis 1945, wurde also nicht Teil des 1919/20 vom Deutschen Reich abgetrennten „Saargebietes“. 1945 französisch besetzt, kam Britten bei der zweiten Gründung eines autonomen Saarstaates 1947 zu dessen Gebiet und gehört seit 1957 als Teil des Saarlands zur Bundesrepublik Deutschland. Im Zuge der saarländischen Gebiets- und Verwaltungsreform wurde der bis dahin selbstständige Ort zum 1. Januar 1974 in die neue (Groß-)Gemeinde Losheim eingemeindet.

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