Beckingen

Das Gebiet der heutigen Gemeinde war bereits um 1800 bis 1200 v. Christi besiedelt, was aufgrund von Ausgrabungen ermittelt wurde. Die Römer erschlossen um das Jahr 0 die Gegend verkehrstechnisch. 1048 wurde die Gemeinde Beckingen erstmals von Erzbischof Eberhard von Trier in einer Urkunde erwähnt. Nachdem das Gemeindegebiet zuvor dem Deutschorden unterstand, kam der Großteil (mit Ausnahme der kurtrierischen Dörfer) mit dem Frieden von Nimwegen 1678/1679 an Frankreich. Bereits 1697 verlor Ludwig XIV. die Gebiete, die zu Lothringen gehörten jedoch wieder. Nach dem Tode des lothringischen Herzogs Stanislaus I. Leszczyński, kam Lothringen (und damit auch Beckingen) 1766 erneut an Frankreich, das 1794 auch die kurtrierischen Gemeinden Düppenweiler und Oppen besetzte. Nach der Zerschlagung des napoleonischen Reiches wurde das gesamte Gebiet der Rheinprovinz zugeordnet und gehörte damit zu Preußen. Nach dem Ersten Weltkrieg ordnete der Versailler Vertrag den heutigen Gemeindebesitz (außer Oppen, das bei Deutschland verblieb) dem Saargebiet zu, welches unter Völkerbundverwaltung gestellt wurde. Nach der Volksabstimmung 1935 kam das gesamte Saargebiet wieder zu Deutschland. Seit der Gebietsreform 1974 hat Beckingen seine heutigen Ausdehnungen.

Die Gemeinde gliedert sich wie folgt:
Beckingen
Düppenweiler
Erbringen
Hargarten
Haustadt
Honzrath
Oppen
Reimsbach
Saarfels (früherer Name bis 16. Mai 1923: Fickingen)

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